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<pre>Bei Hertha BSC war wohl jedem klar, dass irgendwann die erste Pleite in der laufenden Bundesliga kommen würde. Das macht die 1:3-Niederlage in Bremen allerdings nicht weniger schmerzhaft. Damit ist der Berliner Erfolgslauf nach fünf Bewerbspielen (vier Siege, ein Remis) zu Ende gegangen.  <p> Angesichts des zwischenzeitlich eingefahrenen 4:0-Erfolgs gegen Mainz kam Hoffenheim somit sogar noch etwas glimpflicher als der amtierende europäische Champion davon — und jener Sieg gegen den FSV kann den vermeintlich verkorksten Rückrundenstart auch in anderer Hinsicht relativieren.  <p>  Zumal Matthias Lehmann, Timo Horn, Leonardo Bittencourt und Dominik Maroh weiterhin ausfallen. Entwarnung gab es hingegen bei Marco Höger, der beim torlosen Remis gegen Augsburg nach einer knappen Stunde ausgewechselt werden musste. Er hatte gleich zwei Schläge aufs Knie bekommen. <p> Davon war am Sonntag gegen die Kölner keine Rede. Mit 5:0 wurden die „Geißböcke“ nach Hause geschickt und die Tabellenführung gegenüber dem aufmüpfigen Aufsteiger aus Hannover behauptet, der punktgleich mit den Borussen auf Rang 2 liegt. <p>  Hertha-Coach Pal Dardai war über den ersten Sieg in der Rückrunde, der zugleich eine Serie von drei Remis in Folge beendete, erleichtert: „Unser Plan ist sehr gut aufgegangen. Wir haben eine hohe Disziplin an den Tag gelegt und sehr bissig gespielt.“  </pre>


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<pre>„Wir sind nicht so ins Spiel gekommen, wie wir uns das vorgenommen hatten. Es fehlte die Aggressivität, es war pomadig im Abwehrverhalten“, so die Analyse von Hannover-Trainer Breitenreiter.  <p> Dabei waren die Bayern zur Pause bereits mit 2:0 voran gelegen und nichts deutete darauf hin, dass die Münchner dieses Spiel noch aus der Hand geben würden.  <p>  Angesichts von 33 Punkten nach 26 Spieltagen scheint das Saisonziel Klassenerhalt so gut wie erreicht. <p> Die jeweils gehaltene Null weist zudem auf eine weitere Qualität der Hamburger hin. Nachdem der Dino in den letzten vier Partien nur einen Gegentreffer kassierte, soll nun in der Hauptstadt erneut vor allem die Abwehr dafür sorgen, dass der Auswärts-Rausch in die dritte Runde geht. <p>  Um das Auftreten im Hamburger Volkspark vorauszuahnen, braucht man sich wohl nur den jüngsten Abstecher in die andere Hansestadt zu vergegenwärtigen: Selbst bei den historisch heimschwachen Bremern waren die Wölfe mit einer 2:3-Niederlage nach 90 Minuten hinten dran.  </pre> 


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<pre> Das Remis beim Dino war gerade gut genug, um den nunmehrigen Gast aus Köln in der Tabelle zu überflügeln; weil es für die Geißböcke ein 0:1 im Heimspiel gegen die Hertha setzte, hat sich vorübergehend wieder der Klub aus Oberbayern in die obere Tabellenhälfte gemogelt.  <p> Rückendeckung erhielt er dabei von Manager Jörg Schmadtke. „So, wie wir heute Fußball gespielt haben, das ist nicht unser Niveau und nicht unser Anspruch. Das war insgesamt in fast allen Belangen zu wenig von unserer Mannschaft“, fällte auch er ein hartes Urteil.  <p>  Diese Bestmarke findet auch im Tabellenbild seine Entsprechung, welches der TSG eine lang erwartete Premiere verspricht. Da der Vorsprung auf das mittlere Drittel bereits stabile neun Punkte beträgt, ist dem Team die erstmalige Teilnahme an der Europa League kaum mehr zu nehmen. <p>  Saison 2012/13: Am letzten Spieltag sind sie aus der Liga abgestiegen, blieben aber „am grünen Tisch“ doch noch in der Liga, da Kickers Offenbach die Drittligalizenz entzogen wurde. <p>  Um diese weiter zu erhöhen, haben die Verantwortlichen der Niedersachsen am Montag noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen:  </pre>


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<pre> Umso mehr könnte es nun aber von Bedeutung sein, dass die Truppe von Peter Stöger wenigstens ihre Heimstärke mit Zähnen und Klauen verteidigt hat — den erwähnten „Ausrutscher“ gegen die Bayern sehen wir der Mannschaft hier ganz einfach mal großherzig nach.  <p> „Wir haben aber zu viele einfache Fehler gemacht und viele einfache Ballverluste gehabt. Das spielt einer Mannschaft wie Bayer in die Karten“, so die Analyse von Labbadia auf der Klub-Website.   <p> Dies gilt umso mehr, weil sich die Mannschaft von Pal Dardai zuletzt sogar an absoluten Auswärts-Spezialisten mit Bravour abgearbeitet hat; so wurde den Kölner Geißböcken vor 14 Tagen die erste und bislang einzige Niederlage der gesamten Spielzeit eingeschenkt. <p>  Noch bietet aber immerhin das anstehende Heimspiel die kleine Chance, sich für die jüngst gezeigten Nachlässigkeiten zu rehabilitieren. Wird der FC Augsburg mit einem Kantersieg aus der Rhein-Neckar-Arena geschossen, lässt sich das Torverhältnis vielleicht doch noch reparieren.  <p> Zunehmend ausufernde Durststrecken lassen die tabellarische Momentaufnahme vielmehr als eine Last erscheinen; so schlossen etwa die Geißböcke nur einen ihrer jüngsten sieben Auftritte in der Bundesliga mit einem vollen Dreier ab.  </pre>


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<pre> Kurz vor der Fußball-WM in Katar behält die Bundesliga ihr atemberaubendes Tempo bei:  <p> War es unter dem langjährigen Trainer bislang in jeder Saison aufwärtsgegangen, stößt dieser beim aktuell erforderlichen Krisen-Management offenbar an seine Grenzen: Angesichts der ausbleibenden Verbesserungen scheinen die Spieler für die Botschaften des 51-Jährlichen unempfänglich geworden zu sein.  <p>  Augsburg hat aktuell sehr zu kämpfen, auch wenn auswärts in dieser Saison bereits die eine oder andere Überraschung geglückt ist. <p>  Ob die Dortmunder auch diesmal so leichtes Spiel haben werden wie vor einem Jahr? Vor etwa einem Jahr war die Lage beim HSV desolat, doch mittlerweile hat sich der „Bundesliga-Dino“ längst erfangen. Kein Vergleich zu damals.  <p> Video: Schalke-Keeper Ralf Fährmann gönnte sich nach dem arbeitsreichen Tag gegen Gladbach erstmal ein verdientes Bier. (Quelle: YouTube/FC Schalke 04)  </pre>


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